Ad-hoc-Mitteilungen
Januar 2012
Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG: Analytik Jena AG beschließt Kapitalerhöhung
Jena, 26. Januar 2012 - Der Vorstand der Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN: DE0005213508) hat am 25. Januar 2012 auf Basis der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 19. März 2009 eine Barkapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital beschlossen. Der Aufsichtsrat der Analytik Jena stimmte der Kapitalerhöhung heute zu.
Das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit 5.235.465,00 EUR soll unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals durch Ausgabe von 470.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zum Ausgabebetrag von 10,480 EUR je Aktie unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre erhöht werden. Der Bezugspreis wurde abzüglich eines Abschlages von 3 % auf Basis des gewichteten Durchschnittskurses der letzten fünf Handelstage (Xetra) ermittelt. Die Zeichnung der neuen Aktien erfolgt durch den von der bm-t beteilungsmanagement thüringen gmbh (bm-t), Erfurt, verwalteten Beteiligungsfonds Thüringer Industriebeteiligungs-GmbH & Co. KG (TIB). Die bm-t verwaltet bereits einen Aktienanteil von 10,41 % an der Analytik Jena AG und erhöht damit ihren Anteil auf 17,79 %.
Die Analytik Jena AG beabsichtigt, den Erlös aus der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der strategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft zu nutzen.
Analytik Jena hat die IKB Deutsche Industriebank AG mit der Begleitung der Transaktion beauftragt.
Kontakt:
Dana Schmidt
Analytik Jena AG
Konrad-Zuse-Straße 1
07745 Jena
Tel. +49 (0) 36 41 77 92 81
E-Mail: ir@analytik-jena.de
November 2011
Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG: Analytik Jena gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/2011 bekannt
Jena, 21. November 2011 — Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 ein Umsatzplus von 7,6 % sowie eine Steigerung des operativen Ergebnisses von 59,3 %. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft Konzernumsatzerlöse in Höhe von 86,3 Mio. EUR (Vorjahr: 80,2 Mio. EUR) sowie ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR).
Generiert wurden die Zuwachsraten im Umsatz und Ergebnis über die beiden großen Kerngeschäftsfelder Analytical Instrumentation und Life Science. Das rein organische Wachstum ergab sich insbesondere durch steigende Auslandsumsätze. Partizipiert hat das Unternehmen dabei vorrangig vom überproportionalen Wachstum in den asiatischen Ländern, in denen das Geschäft um 20,4 % zunahm.
Im operativen Geschäft legte die Analytik Jena AG im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich zu. Das Gesamtgeschäftsjahr 2010/2011 schloss der Konzern mit einem Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) in Höhe von 8,8 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR) bzw. einer Steigerung von 31,0 % ab. Die EBITDA-Marge liegt bei 10,2% (Vorjahr: 8,4 %). Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 5,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) und damit 59,3 % mehr als im Vorjahr. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 5,8 % im Vergleich zu 3,9 % im Vorjahr.
Am 16. November 2011 wurde die Außenprüfung des Finanzamtes Gera bei der Minderheitsbeteiligung AJZ Engineering GmbH im Rahmen einer "tatsächlichen Verständigung" einvernehmlich beendet, Für die Analytik Jena resultieren steuerliche Belastungen aufgrund des im Prüfungszeitraumes existierenden Ergebnisabführungsvertrages zwischen der AJZ Engineering und der Muttergesellschaft. Für die Jahre 2003 bis 2007 ergeben sich für die Analytik Jena AG einmalige Sonderbelastungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR. Die Steuernachzahlung, die auch Effekte von ca. 1,0 Mio. EUR für die Folgejahre nach dem Prüfungszeitraum einschließt, wurde komplett im abgeschlossenen Geschäftsjahr gebucht und belastet sowohl das EBT (Zinsaufwand) als auch das Ergebnis pro Aktie. Das Ermittlungsverfahren gegen die AJZ Engineering GmbH wurde bereits Ende September gegen Zahlung eines Betrages von 300 Tsd. EUR eingestellt.
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Dana Schmidt
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August 2011
Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG: Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Erfurt gegen AJZ Engineering GmbH vor Abschluss
Jena, 4. August 2011 — Nachdem Anfang Juli im Rahmen der Betriebsprüfung des Finanzamtes Gera bei der AJZ Engineering GmbH für die Geschäftsjahre von 2003 bis 2007 eine Verständigung erzielt wurde, konnte auch mit der Staatsanwaltschaft in Erfurt eine Einigung erreicht werden. Das gab die Analytik Jena AG (Prime Standard: AJA, ISIN: DE0005213508), die 49,0 Prozent der Anteile an der AJZ Engineering GmbH hält, heute bekannt.
Im Ergebnis der Betriebsprüfung des Finanzamtes Gera bei der AJZ Engineering findet eine außerbilanzielle Hinzurechnung von Ausgaben statt, die zu einer Steuernachzahlung führen wird. Die endgültige Vorlage des Prüfungsberichtes des Finanzamtes wird für Oktober erwartet. Der Vorwurf einer möglichen Steuerhinterziehung steht nicht mehr im Raum. Aufgrund des im Prüfungszeitraum existierenden Ergebnisabführungsvertrags zwischen der AJZ Engineering und dem Mutterkonzern Analytik Jena wird dies zu Sonderbelastungen in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. EUR bei der Analytik Jena AG führen. Bilanziell erfolgt die Korrektur in der Vorperiode und führt somit im aktuellen Geschäftsjahr zu keiner Ergebnisbelastung.
Mit Blick auf das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Erfurt gegen ehemalige und gegenwärtige Geschäftsführer sowie Mitarbeiter der AJZ Engineering konnte mit der Staatsanwaltschaft eine Einigung zum Abschluss der Verfahren erzielt werden. Das Ergebnis sieht die Einstellung der Verfahren mit Auflagen sowohl gegen die Beschuldigten als auch gegen die AJZ Engineering vor. Der offizielle Abschluss des Verfahrens wird zum Geschäftsjahresende erwartet.
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November 2010
Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG: Analytik Jena gibt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 bekannt
Jena, 22. November 2010 — Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von 80,2 Mio. EUR (Vorjahr: 71,2 Mio. EUR) und übertrifft damit den Rekordumsatz des Vorjahres nochmals um 12,8 %. Der Hersteller analytischer, bioanalytischer und optischer Systeme und molekulardiagnostischer Reagenzien verzeichnete insbesondere im Segment Life Science ein weiterhin überproportionales Wachstum sowie im Stammgeschäft Analytical Instrumentation eine stabile Umsatzentwicklung.
Im operativen Ergebnis konnte Analytik Jena nicht an die Vorjahreswerte anschließen. Der Konzern verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 6,3 Mio. EUR) und damit ca. 50,0 % weniger als im Vergleichszeitraum. Im Ergebnis sind mehrere einmalige Sondereffekte von insgesamt mehr als 2,0 Mio. EUR verarbeitet, wie etwa die Liquidierung der CyBio Japan oder höhere Kosten zur Etablierung eines Vertriebsnetzes für den Bereich Life Science in den wichtigen asiatischen Wachstumsmärkten Japan und China. Zusätzlich belastet wurde das Ergebnis durch die trotz des starken US-Dollar stagnierende Bruttomarge, teilweise auslastungsbedingt durch den anhaltend schwachen Geschäftsverlauf in Optics und aufgrund eines hohen Preisdrucks in allen drei Bereichen sowie durch die noch laufenden Untersuchungen bei der Minderheitsbeteiligung AJZ Engineering GmbH.
Das Ergebnis je Aktie betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,34 EUR (Vorjahr 0,11 EUR). Zu berücksichtigen ist hierbei, dass der Vorjahresabschluss der Analytik Jena AG im Ergebnis der Betriebsprüfung des Finanzamtes für 2003 bis 2007 sowie einer Umgliederung von Währungsdifferenzen angepasst werden musste. Das Ergebnis pro Aktie des Vorjahres veränderte sich danach auf 0,11 EUR pro Aktie (vorher 0,51 EUR pro Aktie).
Das Unternehmen wird auf Basis der guten Ergebnisse der letzten Jahre dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 0,15 EUR pro Aktie in die Tagesordnung für die Hauptversammlung des Unternehmens am 19. April 2011 aufzunehmen.
Die in der Mitteilung aufgeführten Kennzahlen sind vorläufig. Die endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2009/2010 (zum 30. September) gibt der Konzern am 16. Dezember 2010 bekannt.
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Juli 2010
Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG: Analytik Jena korrigiert Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2009/2010
Jena, 28. Juli 2010 — Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) gab heute die vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 bekannt. Danach erzielte der Thüringer Anbieter von Analysenmesstechnik ein operatives Ergebnis (EBIT) von 3,2 Mio. EUR bei Umsätzen von 59,6 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,47 EUR.
Das Unternehmen erwartet auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufes ein EBIT von ca. 5,0 Mio. EUR sowie ein Ergebnis je Aktie in Höhe von ca. 0,60 EUR für das gesamte Geschäftsjahr und liegt damit unter den Prognosen.
Zurückzuführen ist die Ergebnisanpassung auf die anhaltend schwierige Entwicklung im Segment Optics, in dem die erwartete Erholung nicht eingetreten ist. Darüber hinaus waren durch das Unternehmen einmalige Sondereffekte durch die Schließung der CyBio Japan im abgelaufenen Quartal sowie stark gestiegene Kosten für den einheitlichen Aufbau des internationalen Vertriebs im Life Science-Bereich zu berücksichtigen.
Das Unternehmen geht nach wie vor von einem Rekordumsatz von ca. 80,0 Mio. EUR aus und hält an seiner Absicht fest, dem Aufsichtsrat zur Sitzung im Dezember 2010 mit der Feststellung des Jahresabschlusses die Ausschüttung einer Dividende zu empfehlen.
Diese Angaben basieren auf vorläufigen Finanzkennzahlen. Die vollständigen 9-Monatszahlen für das Geschäftsjahr 2009/2010 werden am 12. August 2010 bekannt gegeben.
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